Sexsucht behandeln mit Sexspielzeug

Sexsucht und Sexspielzeug zur Masturbation

Das Thema Sexsucht kommt immer häufiger vor in unserer Beratung. In manchen Fällen können bestimmte Sexspielzeuge Abhilfe schaffen und das Verlangen eindämmen. Männern empfehlen wir hin und wieder Masturbatoren oder andere Spielzeuge, mit denen sexueller Druck abgebaut werden kann. Diese Toys möchten wir im Anschluss kurz vorstellen.

Eine künstliche Vagina – auch unter der Bezeichnung „Taschenmuschi“ oder „Seemannsbraut“ bekannt – ist ein Sextoy für Männer, welches einen weit größeren Genuss bei der Selbstbefriedigung ermöglicht, als dies nur per Hand möglich wäre.

Wie eine künstliche Vagina funktioniert

Wie der Name bereits sagt, ist eine künstliche Vagina ein dem Original nachempfundendes, anatomisch geformtes Sexspielzeug für Männer. Somit vereint die Taschenmuschi die Vorzüge des anregenden Äußeren einer Sexpuppe mit der besonders guten Handbarkeit eines Masturbators. Eine künstliche Vagina besitzt außen Schamlippen, eine Klitoris und somit alles, was auch eine echte Vagina auszeichnet.

Zudem hat eine Taschenmuschi in ihrem Inneren – ebenfalls wie das Original – stimulierende Strukturen, mit denen die Nervenenden des Penis besser stimuliert werden, als dies per Hand möglich wäre. Somit besitzt eine künstliche Vagina alle Vorzüge einer hochwertigen lebensechten Sexpuppe. Zugleich ist sie so klein, dass sie bequem in einer Tasche verstaut werden kann – eben eine richtige Taschenmuschi!

Jede künstliche Muschi hat in ihrem Inneren einen strukturierten Kanal, der den Penis ganz ähnlich, wie das Innere einer echten Vagina stimuliert. Darüber hinaus ist sie oftmals außen für einen besonders guten Griff strukturiert. Viele Taschenmuschis sind doppelseitig und verfügt über zwei völlig verschiedene Strukturen, welche für Abwechslung sorgen.

Wie man eine Lustmuschi verwendet

Sobald das Innere der Taschenmuschi und der Penis mit Gleitgel eingerieben sind, kann es losgehen: Als erstes können Sie den Penis vorsichtig am Eingang der künstlichen Vagina reiben und die dabei entstehenden Empfindungen austesten. Wenn die künstliche Muschi ausreichend feucht ist, können Sie auch ganz in die künstliche Vagina einzudringen. Diese kann anfangs als zu eng erscheinen. Doch passt sich ihr Inneres problemlos dem Penisumfang an. Wenn sie mit Ihrem Penis ganz in die künstliche Vagina eingedrungen sind, können Sie das Äußere umgreifen und auf und ab bewegen.

Sie können die künstliche Vagina auch so drehen, dass die Spitze des Penis besonders stark stimuliert wird. Bei Taschenmuschis, die am anderen Ende eine Öffnung besitzen, können Sie außerdem dieses Loch mit dem Finger teilweise oder ganz abzudecken, und auf diese Weise den Sog im Inneren zur zusätzlichen Stimulation erhöhen. Viele Männer kommen beim erstmaligen Gebrauch einer künstlichen Muschi sehr schnell. Aber eine regelmäßige Anwendung führt zu einer merklichen Steigerung der sexuellen Durchhaltekraft – die sich wiederum sehr erfreulich auf das weitere Sexleben auswirkt!

Männer Sextoys für jeden Geschmack

Neben der klassischen künstlichen Muschis gibt es auch viele weitere Formen von Sextoys für Männer. So gibt es für Liebhaber der besonderen Freuden des Analverkehrs auch einen künstlichen Anus oder für Freunde von kubanischen Sex künstlichen Brüste, zwischen welche der Penis geklemmt werden kann. Natürlich gibt es ebenfalls künstliche Münder für eine täuschend echtes Nachempfinden des Erlebnisses beim Oralverkehr.

Quellen und weitere Infos zu Sexsucht :

http://suchthilfe-magazin.de/sexsucht/

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Medikamentensucht – Test

BIN ICH MEDIKAMENTENSÜCHTIG?

Beantworten Sie die Fragen mit JA oder NEIN und klicken Sie dann auf TESTAUSWERTUNG.

Mit diesem Fragebogen können Sie abschätzen, ob Ihre Medikamenteneinnahme bereits ein gefährliches Stadium in Ihrem Leben erreicht hat. Hier gehts zurück zur Homepage mit weiteren Tests.

  1. Nehmen Sie täglich irgendein Medikament ein, ohne dass ein echter Grund vorliegt?
    2. Haben Sie schon vergeblich versucht, keine solchen Medikamente mehr einzunehmen?
    3. Ist die Menge der Medikamente, die Sie zu sich nehmen, eher gestiegen?
    4. Haben Sie, wenn Sie die Medikamente einmal vergessen, das Gefühl, dass Ihnen etwas fehlt?
    5. Spüren Sie bei seelischen, körperlichen oder sozialen Spannungen Verlangen nach einem Medikament?
    6. Greifen Sie bei kleinen Unpässlichkeiten zu Medikamenten?
    7. Denken Sie häufig an Medikamente?
    8. Ängstigt Sie der Gedanke, nicht genügend Medikamente auf Vorrat zu haben?

TESTAUSWERTUNG

Sollten Sie eine Frage mit Ja beantwortet haben, besteht die Gefahr, dass Sie medikamentenabhängig sind.
Sind zwei und mehr Fragen mit Ja beantwortet, so ist ihre Medikamentensucht fast sicher.
Ein beratendes Gespräch wäre bereits bei einem Ja sinnvoll!

(Sucht, ein Ratgeber aus der Beobachter-Praxis Zürich 1991).

MEDIKAMENTE, DIE OFT MISSBRAUCHT WERDEN

Missbraucht werden vor allem Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel, oft auch verschiedene Medikamente gleichzeitig.
Nachfolgend die Namen der wichtigsten, in der Schweiz erhältlichen Präparate:

Schlafmittel
Dalmadorm, Doriden, Dormonal, Dumolid, Hlalcion, Luminal, Medomin, Mogadon, Nembutal, Rohypnol, Sannox retard, Somnocodal, Toquilone, Vesparax

Beruhigungsmittel
Atrium, Bellergal, Calcibronat, Distraneurin, Lexotanil, Librium, Nobrium, Sana, Sedosil, Seresta, Temesta, Valium, Xanax

Schmerzmittel
Cibalin komb., Contraschmerz (mit Paracetamol), Meliobal, Novalgin, Optalidon (mit Coffein), Panax, Tonopan (mit Coffein), Treupel (mit Coffein)

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Arbeitssucht Test

ARBEITSSUCHT

Mit Hilfe der folgenden Fragen können Sie feststellen, ob Sie oder Ihr/e Partner/in an Arbeitssucht leiden.

Beantworten Sie die Fragen mit JA oder NEIN und klicken Sie dann unten auf die TESTAUSWERTUNG

  1. Denken Sie häufig an Ihre Arbeit, etwa, wenn Sie nicht schlafen können?
    2. Arbeiten Sie hastig und pausenlos?
    3. Vermeiden Sie in Gesprächen Anspielungen auf Ihre Überarbeitung, oder gebrauchen Sie Ausreden, weshalb Sie arbeiten?
    4. Sind Sie oft besonders unduldsam und aggressiv gegen Ihre Mitmenschen?
    5. Haben Sie häufig den Arbeitsplatz oder das Arbeitsgebiet gewechselt?
    6. Richten Sie Ihren gesamten Lebensstil auf die Arbeit aus?
    7. Haben Sie bemerkt, dass Sie sich ausser für Ihre Arbeit für nichts anderes mehr interessieren?
    8. Zeigen Sie auffallendes Selbstmitleid?
    9. Haben sich bei Ihnen Änderungen im Familienleben ergeben?
    10. Neigen Sie dazu, sich einen Vorrat an Arbeit zu sichern?
    11. Vernachlässigen Sie Ihre Ernährung?
    12. Arbeiten Sie regelmässig am Abend oder/und an den Wochenenden?
    13. Sind Sie oft deprimiert und gereizt?
    14. Führen Sie Arbeiten aus, die eigentlich unter Ihrem Niveau sind?
    15. Fühlten Sie sich in letzter Zeit weniger leistungsfähig?
    16. Leiden Sie unter Blutdruck-, Herz-Kreislauf-Problemen oder Magengeschwüren?

TESTAUSWERTUNG

Müssen Sie mehr als drei Fragen mit Ja beantworten, sind Sie gefährdet.
Bei mehr als sechs mit Ja beantworteten Fragen wäre es sinnvoll,
das Problem mit Ihrem Arzt oder einer Beratungsstelle zu besprechen.

(Sucht, ein Ratgeber aus der Beobachter-Praxis Zürich 1991).

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Bin ich internetsüchtig ?

BIN ICH INTERNETSÜCHTIG?

Zur Einschätzung Ihres Suchtgrades beantworten Sie bitte die folgenden Fragen anhand dieser Skala:

1= überhaupt nicht I 2= selten I 3= manchmal I 4= oft I 5= immer
1. Wie oft stellen Sie fest, dass Sie länger als beabsichtigt online waren? (1–5 Punkte)
2. Wie oft vernachlässigen Sie häusliche Pflichten, um länger online bleiben zu können? (1–5 Punkte)
3. Wie oft ziehen Sie die Spannung im Internet dem Zusammensein mit Ihrem Partner vor? (1–5 Punkte)
4. Wie oft knüpfen Sie neue Beziehungen mit gleichgesinnten Online-Benutzern? (1–5 Punkte)
5. Wie oft beschweren sich Menschen in Ihrer näheren Umgebung über die Zeit, die Sie online verbringen? (1–5 Punkte)
6. Wie oft kommt es vor, dass Ihre Schulnoten oder die Hausaufgaben unter der Zeit leiden, die Sie online verbringen? (1–5 Punkte)
7. Wie häufig gehen Sie Ihre E-Mail-Post durch, bevor Sie etwas anderes, Notwendiges tun? (1–5 Punkte)
8. Wie oft leidet Ihre Arbeitsleistung oder Ihre Produktivität unter dem Internet? (1–5 Punkte)
9. Wie oft kommt es vor, dass Sie ausweichend antworten, wenn Sie jemand fragt, was Sie online machen? (1–5 Punkte)
10. Wie häufig vertreiben Sie belastende Gedanken über Ihr Leben mit tröstlichen Kommentaren aus dem Internet? (1–5 Punkte)

Weitere Fragen 11–20

11. Wie oft ertappen Sie sich dabei, dass Sie sich aufs Internet freuen? (1–5 Punkte)
12. Wie häufig befürchten Sie, dass Ihr Leben ohne Internet langweilig, leer und traurig wäre? (1–5 Punkte)
13. Wie oft kommt es vor, dass Sie verärgert oder aggressiv reagieren, wenn jemand Sie stört, während Sie online sind? (1–5 Punkte)
14. Wie oft fehlt Ihnen der Schlaf, weil Sie sich spätabends noch einloggen? (1–5 Punkte)
15. Wie oft denken Sie nur ans Internet, wenn Sie offline sind, oder stellen Sie sich vor, online zu sein? (1–5 Punkte)
16. Wie oft ertappen Sie sich dabei zu sagen: “Nur noch ein paar Minuten”, während Sie online sind? (1–5 Punkte)
17. Wie oft wollen Sie die Zeit online reduzieren und scheitern dabei? (1–5 Punkte)
18. Wie häufig versuchen Sie zu vertuschen, wie lange Sie online waren? (1–5 Punkte)
19. Wie oft beschliessen Sie, lieber mehr Zeit online zu verbringen, als mit anderen auszugehen? (1–5 Punkte)
20. Wie oft fühlen Sie sich deprimiert, launisch oder nervös, wenn Sie offline sind – was sich ändert, wenn Sie wieder online sind? (1–5 Punkte)

Wenn Sie alle Fragen beantwortet haben, addieren Sie die Zahlen für jede Antwort und klicken Sie auf den Pfeil.

Je höher die Endsumme ist, desto höher ist der Grad Ihrer Abhängigkeit und desto gravierender sind die Probleme, die Ihre Internetnutzung verursacht.

Die nachstehende Auswertung hilft Ihnen bei der Einordnung Ihrer Punktzahl:

20–39 Punkte: Sie sind ein normaler Online-Benutzer. Sie surfen vielleicht manchmal ein bisschen zu lange im Web, aber insgesamt haben Sie die Sache im Griff.

40–69 Punkte: Sie haben häufig Probleme wegen des Internets. Sie sollten sich über die Auswirkungen Gedanken machen, die es auf Ihr Leben hat.

70–100 Punkte: Ihre Internetnutzung bereitet Ihnen massive Probleme im Leben. Sie müssen sich umgehend damit auseinander setzen.

(Kimberly S. Young: Cought in the net. Suchtgefahr Internet, Kösel Verlag München 1999).

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Bin ich spielsüchtig ?

Eine Gruppe von anonymen Spielern in Hamburg hat einen Verhaltenskatalog entwickelt,
mit dessen Hilfe Sie den Grad Ihrer Gefährdung feststellen können.

Beantworten Sie die Fragen mit Ja oder Nein und klicken Sie auf den grünen Pfeil bei Testauswertung.

  1. Haben Sie jemals Ihre Arbeit versäumt, um spielen zu können?
    2. Haben Sie durch Spielen schon familiäre Missstände ausgelöst?
    3. Hatten Sie nach dem Spielen schon Katzenjammer?
    4. Haben Sie schon mit dem Vorsatz gespielt, mit den Gewinnen Schulden oder andere finanzielle Probleme zu erledigen?
    5. Versuchen Sie jeweils, Ihren Spielverlust sofort zurückzugewinnen?
    6. Müssen Sie nach einem Gewinn unbedingt weitermachen, um noch mehr zu gewinnen?
    7. Haben Sie sich schon oft «pleite» gespielt?
    8. Haben Sie schon andere angepumpt, um spielen zu können?
    9. Haben Sie laufende Kredite, die mit dem Spielen zusammenhängen?
    10. Verkaufen Sie eigene Sachen, um an Spielgeld heranzukommen?
    11. Haben Sie Schwierigkeiten, frei verfügbares Geld für etwas anderes auszugeben?
    12. Haben Sie kein Interesse mehr an Ihrer Umgebung?
    13. Halten Sie beim Spielen zeitliche Vorgaben oftmals nicht mehr ein?
    14. Werden Sie unruhig oder aggressiv, wenn sich keine Gelegenheit zum Spielen findet?
    15. Haben Sie schon gedanklich oder auch real die Möglichkeiten unrechtmässiger «Finanzierungen» durchgespielt?
    16. Gehen Sie nach Sorgen, Ärger und Frustration erst einmal spielen?
    17. Sind Sie schon spielen gegangen, um sich Glücksgefühle zu verschaffen?
    18. Spielen Sie weiter, obwohl Sie spüren, dass Sie sich und andere schädigen?
    19. Sind Sie trotz fester Absichten, nicht zu spielen, viele Male rückfällig geworden?
    20. Hatten Sie schon wegen des Spielens Selbstmordgedanken?

TESTAUSWERTUNG

Treffen bei Ihnen drei oder mehr Feststellungen zu, besteht die Möglichkeit einer Gefährdung oder Abhängigkeit;
bei mehr als fünf ist es Zeit, eine Beratungsstelle oder Selbsthilfegruppe aufzusuchen.

(Sucht, ein Ratgeber aus der Beobachter-Praxis Zürich 1991).

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Drogenprävention

PRÄVENTION IM WANDEL DER ZEIT

Das Verständnis der Prävention, die Forderungen und Wünsche der Gesellschaft an sie sind zeitgeistabhängig. Das heisst, dass sich die Prävention in stetiger Wechselwirkung mit Politik, Suchtforschung und den vorherrschenden Paradigmen entwickelt und wandelt. Dadurch prägt die Gesellschaft, zusammen mit den Fachleuten, die Steuerung und Definition der Prävention.

In den 70er-Jahren, mit dem Anstieg des Konsums illegaler Drogen, begann die eigentliche “Drogenprävention”. Sie konzentrierte sich vor allem auf die Verhinderung des Konsums Jugendlicher von illegalen Drogen und arbeitete anfänglich stark mit den Mitteln der Abschreckung.
Heute wendet sich die Prävention an die gesamte Bevölkerung. Sie fokussiert auf die Suchtentwicklung im Bereich der legalen und illegalen Suchtmittel wie auch der stoffungebundenen Süchte.
Das zentrale Anliegen der Prävention ist, Menschen und Organisationen zu befähigen, sich in komplexen Situationen konstruktiv und ressourcenorientiert zu bewegen. Dies gilt als ein wesentlicher Schutzfaktor vor Abhängigkeiten.

DIE PRÄVENTION IM AVS VERSTEHT SICH ALS SUCHTPRÄVENTION

Die Wirkungsfelder der Prävention sind vielfältig.
Primärprävention setzt bei den möglichen Ursachen von Sucht an. Sie umfasst die ganze Bevölkerung. Sie sieht den Menschen in Zeit und Raum, das heisst, sie setzt sich mit Wechselwirkungen, Rahmenbedingungen und Zeiträumen auseinander.

Sie unterstützt Individuen, Gruppen und Organisationen im Umgang mit Spannungsfeldern so, dass Entwicklung und nicht Abhängigkeit entsteht. In diesem Sinne nimmt die Primärprävention Fragestellungen auf, überdenkt Entscheidungen und Situationen, fordert Menschen und Organisationen dazu auf, sich gestaltend und aktiv mit Lebensumständen und -themen auseinander zu setzen.

Sekundärprävention beschäftigt sich vorrangig mit Früherkennung und hilft Zeichen einer möglichen Suchtentwicklung zu erkennen und zu deuten. Sie entwickelt mit den Betroffenen zusammen Handlungsalternativen. In der Sekundärprävention überschneiden sich die Arbeitsgebiete von Prävention und Beratung, was eine enge Zusammenarbeit bedingt.

WIE WIR ARBEITEN

Unsere Präventionsangebote sind als Massnahmenpakete zu verstehen, die nachhaltig wirken sollten.
Sie siedeln sich in der Regel auf der strukturellen sowie der individuellen Ebene an.

Auf individueller Ebene geht es um:

– Fördern der sozialen Kompetenz (z.B. Konfliktverhalten, Verhalten in Gruppen, Kommunikationsfähigkeit)

– Stärken der persönlichen Ressourcen (z.B. Fähigkeiten und Erfahrungen nutzen, Problemverarbeitungsfähigkeit, Genussfähigkeit, Umgang mit Stress, Verbindungen schaffen, Selbstvertrauen unterstützen)

– Das Befähigen Interessierter und Verantwortlicher, als Multiplikator/innen in Gruppen und Organisationen präventiv zu wirken

– Informieren über Suchtmittel, Suchtentwicklungen, Zusammenhänge

Auf struktureller Ebene:

– Analysieren von Strukturen und Abläufen in Organisationen in Bezug auf die Anliegen der Prävention

– Unterstützen von Entwicklungen und Implementierung von präventiv wirkenden Strukturen und Kulturen

– Begleiten von Präventionsprozessen in Organisationen

– Anbieten von Projekten, Kursen, Weiterbildungen, Referaten

– Vermitteln von Präventionsangeboten und Projekten des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und anderer Institutionen

– Unterstützen und Vernetzen von vorhandenen Ressourcen.

ZIELGRUPPE

Grundsätzlich richten sich die Angebote der AVS-Prävention an die ganze Bevölkerung der Bezirke Brugg, Kulm, Laufenburg, Lenzburg, Rheinfelden und Zofingen. In der Praxis sieht es so aus, dass sich unsere Arbeit stark auf Entscheidungsträger und Entscheidungsträgerinnen sowie Schlüssel- und Bezugspersonen konzentriert. Auf diese Weise nutzen wir unsere personellen Ressourcen optimal und ermöglichen eine suchtpräventive Breitenwirkung durch Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Zielgruppenschwerpunkte sind Organisationen: Schulen, Betriebe, Gemeinden, Behörden, Kirchen, Polizei, Vereine, Verbände, Jugendarbeit, Anbieter im Freizeitbereich Erwachsene, die Kinder und Jugendliche begleiten (Eltern, Lehrpersonen, Lehrmeister/innen, Jugendleiter/innen, Spielgruppenleiter/innen, Kindergärtner/innen usw.)

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