Bin ich spielsüchtig ?

Eine Gruppe von anonymen Spielern in Hamburg hat einen Verhaltenskatalog entwickelt,
mit dessen Hilfe Sie den Grad Ihrer Gefährdung feststellen können.

Beantworten Sie die Fragen mit Ja oder Nein und klicken Sie auf den grünen Pfeil bei Testauswertung.

  1. Haben Sie jemals Ihre Arbeit versäumt, um spielen zu können?
    2. Haben Sie durch Spielen schon familiäre Missstände ausgelöst?
    3. Hatten Sie nach dem Spielen schon Katzenjammer?
    4. Haben Sie schon mit dem Vorsatz gespielt, mit den Gewinnen Schulden oder andere finanzielle Probleme zu erledigen?
    5. Versuchen Sie jeweils, Ihren Spielverlust sofort zurückzugewinnen?
    6. Müssen Sie nach einem Gewinn unbedingt weitermachen, um noch mehr zu gewinnen?
    7. Haben Sie sich schon oft «pleite» gespielt?
    8. Haben Sie schon andere angepumpt, um spielen zu können?
    9. Haben Sie laufende Kredite, die mit dem Spielen zusammenhängen?
    10. Verkaufen Sie eigene Sachen, um an Spielgeld heranzukommen?
    11. Haben Sie Schwierigkeiten, frei verfügbares Geld für etwas anderes auszugeben?
    12. Haben Sie kein Interesse mehr an Ihrer Umgebung?
    13. Halten Sie beim Spielen zeitliche Vorgaben oftmals nicht mehr ein?
    14. Werden Sie unruhig oder aggressiv, wenn sich keine Gelegenheit zum Spielen findet?
    15. Haben Sie schon gedanklich oder auch real die Möglichkeiten unrechtmässiger «Finanzierungen» durchgespielt?
    16. Gehen Sie nach Sorgen, Ärger und Frustration erst einmal spielen?
    17. Sind Sie schon spielen gegangen, um sich Glücksgefühle zu verschaffen?
    18. Spielen Sie weiter, obwohl Sie spüren, dass Sie sich und andere schädigen?
    19. Sind Sie trotz fester Absichten, nicht zu spielen, viele Male rückfällig geworden?
    20. Hatten Sie schon wegen des Spielens Selbstmordgedanken?

TESTAUSWERTUNG

Treffen bei Ihnen drei oder mehr Feststellungen zu, besteht die Möglichkeit einer Gefährdung oder Abhängigkeit;
bei mehr als fünf ist es Zeit, eine Beratungsstelle oder Selbsthilfegruppe aufzusuchen.

(Sucht, ein Ratgeber aus der Beobachter-Praxis Zürich 1991).

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